Kostümbildner: ein kreativer Beruf mit Zukunft?
Solange es Filme und Bühnen gibt, braucht man auch Kostümbildner. Durch immer aufwendigere Produktionen ist der Beruf sogar wichtiger als früher. Wer sich für das Schneidern interessiert, sollte daher eine Karriere in diesem Bereich in Erwägung ziehen. Die Ausbildungswege können dabei sehr unterschiedlich sein. Viele Interessenten absolvieren zunächst eine Ausbildung im Schneiderhandwerk und satteln dann eventuell noch die Gewandmeister-Prüfung drauf. Adressen von ausbildenden Theatern oder Filmfirmen erfragt man am besten bei der Schneiderinnung. Der Einstieg ist aber auch über ein Studium möglich. Welche Akademien eine Fachklasse für Kostüm- und Bühnenbildner anbieten, kann man etwa beim buehnenverein.net erfahren.
Anders als bei rein handwerklichen Berufen braucht der Kostümbildner auch zeichnerisches Talent, ein ausgeprägtes ästhetisches Empfinden und die Fähigkeit zum Teamwork. Außerdem kann es nicht schaden, wenn man sich mit historischen Kleidungsstilen und aktuellen Modeströmungen auskennt. Tipp: Über spannende Tätigkeitsbereiche im Schnittfeld von Mode und Design informiert auch fashion-base.de. Zur Orientierung sollten Interessenten unbedingt verschiedene Praktika in Theatern und Werkstätten machen.
Der wohl größte Reiz bei der Arbeit als Kostümbildner liegt darin, durch Stoffe, Schnitte und Accessoires den Charakter einer Figur auszudrücken. Die dazu nötige Fantasie und Kreativität kann man natürlich auch unabhängig von der Berufsentscheidung entwickeln. Für alle, die Lust am Gestalten mit Stoffen haben, bieten die Volkshochschulen eine riesige Auswahl an Kursen. Bei der vhs-hamburg.de können zum Beispiel schon Mädchen ab 13 Jahren das Schneidern lernen und erste Schritte im eigenen Mode-Design machen.








