Graffiti Sprayer: was braucht der Einsteiger?
Ist das Kunst, oder soll das weg? Bei wohl keinem Thema scheiden sich die Meinungen von Hauseigentümern, Behörden und Künstlern so sehr wie beim Thema Graffiti. Sprayer gelten den einen als gerichtlich zu verfolgende Schmierfinken, die anderen verehren ihre Tags und Pieces als moderne Meisterwerke. Dabei hat sich auch die Graffiti-Szene mittlerweile in viele Strömungen und Gruppierungen aufgespalten, die jeweils eigene Ausdruck- und Technikrepertoires entwickelt haben.
Wie vielfältig die Formen sind, kann man täglich bei einem Rundgang durch die Stadt entdecken. Highlights der Kunst lassen sich außerdem in den Galerien von Profis wie kunstattacke.de bewundern. Aber was wären unsere Städte ohne junge Kreative, die sich mit Sprühdosen bewaffnen, um als Graffiti Sprayer immer wieder neue Hingucker zu produzieren? Ihre Inspiration finden sie in Magazinen, die Ausstattung kommt aus Shops wie thirdrail.de. Am wichtigsten sind natürlich Farbdosen und die diversen Caps, mit denen man seinen Linien die gewünschte Form geben kann. Zur mentalen Vorbereitung dienen Skizzenbücher. Und da auch Hardcore-Sprayer Wert auf eine reine Weste legen, gehört Schutzkleidung ebenso zum Sortiment. Für Einsteiger gibt es Workshops.
Ein bisschen Nervenkitzel ist beim Sprayen immer dabei. Damit der Spaß keine juristischen Konsequenzen hat, bieten aber viele Städte schon legale Flächen zum Veredeln. Wer sich hier genug ausgetobt und eine eigene Bildsprache entwickelt hat, kann sein Talent als Graffiti Sprayer sogar zu Geld machen. Portale wie graffitiauftrag.eu vermitteln Anfragen und Angebote für künstlerische Projekte im ganzen Bundesgebiet. Die Bezahlung variiert je nach Größe, technischem Aufwand und Qualität der Ausführung.








