Kleidung nähen: wo lernt man Tricks und Kniffe?
Selber Kleidung nähen – macht man das überhaupt noch? Das Internet bietet doch unzählige Shops, in denen man sich in jedem gewünschten Stil einkleiden kann. Aber Kaufen bietet eben nicht dieselbe Befriedigung wie kreatives Gestalten. Mit ein paar Grundkenntnissen lassen sich schon tolle Sachen Nähen: von Tischsets und Kissen bis zu Röcken und Kleidern. Um die eigenen Wünsche perfekt umsetzen zu können, braucht man jedoch auch einen Fundus an professionellen Tricks. Und gerade hier machen sich wieder die Vorzüge des Internet bemerkbar: Mit wenigen Mausklicks findet man Anleitungen, Workshops, Näh-Cafés und Stoffläden, in denen sich gute Ideen abstauben lassen.
Erste Anlaufstelle sind Buchshops wie Amazon.de. Allein das Stöbern in den Handarbeitsbüchern macht Spaß und regt zum Nachmachen an. Wer selbst seine Kleidung nähen möchte, lernt aber durch praktische Arbeit am meisten. Zur Wahl stehen preiswerte Kurse bei der Volkshochschule oder exklusivere Workshops bei einer Schneiderin. Für alle, die örtlich nicht so flexibel sind, besteht außerdem die Möglichkeit, einen Fernkurs mitzumachen. Zum Beispiel bietet laudius.de einen 18monatigen Lehrgang: vom Maßnehmen und Zuschneiden bis zu kniffeligen Details wie Ärmelabschlüsse, Kragenlösungen, Taschen und Co.
Wer seine eigene Mode gestalten möchte, muss allerdings nicht professionell Kleidung nähen können. Es gibt auch Hilfsmittel, mit denen man sich aufwendige Arbeiten erleichtern kann. Mit einem Kantenformer lassen sich Säume und Nachtzugaben zeitsparend vorbereiten. Auch Applikationen, Taschen, Falten oder Biesen kann man damit in wenigen Schritten bearbeiten. Wie es geht, zeigt etwa modii.de. Für weitere Tipps und Tricks lohnt ein Besuch auf den Handarbeitsportalen rund ums Nähen und Schneidern.








