Schneidern lernen: wer hilft bei den ersten Nähversuchen?

Von einfachen Schnitten zu komplexen Objekten – wer schneidern lernen möchte, sollte mit den Grundbegriffen und leichten praktischen Übungen anfangen. Vieles davon kann man sich im Selbststudium beibringen. Amazon.de und Co. bieten ein ganzes Sortiment an Ratgeber für Hobbyschneider, in denen die Stoffauswahl, das Zuschneiden und Nähen anschaulich erklärt wird. Irgendwann kommt jedoch der Punkt, an dem ein Buch nicht mehr weiterhilft. Dann wird es Zeit für einen Nähkurs.

Ob man dazu einen Workshop bei der Volkshochschule bucht oder sich in einer örtlichen Schneiderschule anmeldet, hängt ganz von den persönlichen Vorlieben ab. Und auch das Geld spielt hier natürlich eine Rolle. Am günstigsten ist der Einstieg mit der vhs.de. Privater Unterricht in kleinen Gruppen muss dagegen teurer sein als ein Kurs mit 10 bis 15 Teilnehmern. Noch wichtiger als die Anzahl der Teilnehmer sind allerdings die technische Ausstattung und der inhaltliche Aufbau. So sollte zum Beispiel für jeden Anfänger, der schneidern lernen möchte, eine eigene Nähmaschine bereitstehen. Und es hat sich als sinnvoll erwiesen, wenn die Kurse thematisch klar gegliedert sind.

Für alle, die bereits etwas nähen können, bietet etwa die schnittschule.de separate Kurse im Zuschneiden von verschiedenen Kleidungsstücken, kombiniert mit entsprechenden Nähkursen. Für Neueinsteiger lohnt zuvor der Besuch eines Basis-Kurses, in dem die Grundlagen des Nähens vermittelt werden: von Umgang mit Stoff und Faden über das Arbeiten mit der Nähmaschine bis zu praktischen Proben mit unterschiedlichen Säumen, Nähten und Verarbeitungstechniken. Wenn die ersten Schritte gemacht sind, kann man in modular aufgebauten Kursen weitere Techniken im Schneidern lernen.

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